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[Ralf Ahlers] [Neue Strasse 8] [DE-38533 Vordorf]

BMW F800 GS 2012-14

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BMW F800GS

Der Verkauf meiner Suzuki DR800S Big im Oktober des Jahres 2011 kam sehr spontan und mir sehr gelegen, hatte ich doch mittlerweile deutlich weniger Leidenschaft am Motorradfahren in mir, als noch vor einigen Jahren. Sicher, die Lust am Reisen durch Europa war immer noch vorhanden und wurde auch aufrecht erhalten, aber irgendwie fehlte mir so etwas wie eine Grundbegeisterung, wie ich sie von früher kannte. Der Verkauf war ein Leichtes und somit war der Schmerz ein kurzer.

Ich wusste natürlich das ich - unabhängig von der derzeitigen eher spröden Begeisterung - 2012 nicht lange ohne Motorrad sein möchte. Und so nutzte ich die Zeit um mich ein wenig auf dem Motorradmarkt umzusehen. Nach Jahren mal wieder ein paar Testberichte lesen, die eine oder andere Zeitschrift kaufen und dabei abwarten ob sich gefühlsmäßig noch was regt …

An einem sonnigen Herbsttag habe ich bei BMW und Triumph angerufen und nach einer Probefahrt gefragt. Einfach so, aus Jux. Ich hatte Langeweile.

Fahrzeit egal, Kilometer egal. Nur nachtanken bitte. Und genau dieser Tag war der, der mir von einer Minute zur nächsten ein neues Motorrad beschert hat. Auf der Maschine habe ich erfahren, was 15 Jahre technische Weiterentwicklung bedeuten. Nicht das wir uns missverstehen, ich lebe nicht hinter dem Mond und spreche nicht einmal von einem Supersportler, aber ich hatte mich nach fast 60.000 Kilometern so an die „Besonderheiten“ und auch Vorzüge der DR800 gewöhnt - und die vielen pannenfreien Kilometer mit den „Unzulänglichkeiten“ lieben gelernt - das mir nicht mehr bewusst war wie geschmeidig und leise ein Motor laufen kann, wie gut Bremsen bremsen können, usw., usw. …

Also alles in allem ein Anlass, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen und weiter nach einer anderen Enduro zu recherchieren.

Da sich der Motorradmarkt für Enduros längst nicht so ergiebig darstellt, wie z.B. für Cruiser oder Sportler, ist das Filtern nach geeigneten Maschinen ein Klacks. Wenn man die ganzen sog. „Crossover“ – Maschinen und Supermotos mal außen vor lässt, dann bleibt nur eine handvoll Bikes, für die ich mich interessiert habe. Als ich begonnen habe zu recherchieren, standen lediglich folgende Maschinen zur Debatte:

  • BMW F 800GS. Die war’s! Hier passte alles zusammen. Meine Wünsche nach einer Enduro wie ich sie brauche: Farbe, ein engagierter BMW - Dealer, ein perfektes Preis / Leistungsverhältnis, gute Testberichte, ordentliches Zubehör, eine Probefahrt ohne langes Lamentieren und ein wenig Markenimage ;-). Ich habe sie am 22.12.2011 als Vorführer mit Vollausstattung gekauft. 1.750 Kilometer und EZ 08/2011. Perfekt! Das Zubehör wird noch organisiert und kostenlos vom Händler montiert.
  • Triumph Tiger 800XC. Ausgeschieden, aber mit einem sehr schlechten Gefühl im Magen, denn alle Testberichte und die Probefahrt haben ein erstklassiges Motorrad attestiert. Hier passte alles, definitiv. Ich gehe auf die Qualitäten nicht näher ein, da im Internet alles nachgelesen werden kann. Sie ist optisch eine gute Kopie der BMW und führt das weiter was die Ausstattung, den Preis und die Geländefähigkeiten angeht. Damals leider aber so neu, dass das Thema Gebrauchte nicht so ergiebig war wie gewünscht. Der Motor! Eine Wucht! Die hätte es sein können, eigentlich.
  • KTM 990 Adventure / R. Ausgeschieden, da die Händlerdichte für mich inakzeptabel ist. Ich fahre mindestens 60 Kilometer zum nächsten Händler. Für eine eventuell kurze Lösung eines Problems ist das definitiv zu weit – zumindest für mich! Als ich nach Maschinen für eine Probefahrt angefragt habe, war kein Händler in der Lage mir eine Maschine anzubieten. Nicht einmal Alternativen. Hinzu kam, dass die von mir angesprochenen Händler sich mitunter sehr arrogant präsentierten: „Fahren Sie wirklich so hart wie eine KTM es verträgt? Ist eine „tourentauglichere“ Maschine von KTM nicht auch so gut geeignet?“. Schade eigentlich, denn KTM wäre sicher eine gute Wahl. Wobei der Preis nicht weit weg ist von einer 1200er GS. Also auch ein k.o - Kriterium …
  • Yamaha XT 660Z. Ausgeschieden, weil der Unterschied zu meiner alten Big einfach zu gering war um eine echte Alternative darzustellen. Wenn der technische Fortschritt mal außer Acht gelassen wird, dann bleibt als Plus weder Tankinhalt, Verbrauch, Reisetauglichkeit, Zuverlässigkeit, Motorleistung noch irgendein anderes Argument, welches mich zu der – optisch sehr attraktiven Maschine – hingezogen hätte. Sie wirkt mir auch ein wenig zu "schmächtig" im Gegensatz zu den anderen Modellen. Ja, ich weiß. Im Gelände ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Trotzdem. Da bin ich bockig!

Honda, Suzuki, Kawasaki, … hatten und haben seit Jahren nichts adäquates anzubieten, sind also eigentlich alle aus dem Enduromarkt ausgestiegen und scheiden somit aus. Adäquat heißt für mich reisetauglich (auch durch Zubehör), mehr als die bisherigen 50 PS und trotzdem endurotauglich. Eine gewisse Händlerdichte und ein gewisses Maß an Zubehör sollte auch zur Verfügung stehen.

Und somit wird auf meiner Homepage ein neues Kapitel aufgeschlagen, welches sich mit dem Reisen und den Touren auf meiner neuen BMW beschäftigt. Viel Spaß.


Noch hat die BMW nicht annähernd das Alter und die Kilometer auf dem Buckel wie die Suzuki, dennoch habe ich die Möglichkeit vom Beginn an alles in Wort und Bild zu dokumentieren und es der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen …

Wir sprechen hier von einer BMW F800GS in weiß, EZ 08/2011 mit 1.750 Kilometern, gekauft im November 2011 als Vorführer von einem offiziellen BMW – Vertragshändler. Ausgestattet mit ABS, Heizgriffen, Hauptständer, Bordcomputer und LED - Blinkern.

Nach dem Kauf im November durfte sie bis zur Zulassung im März beim Händler verweilen. Der hatte in der Zwischenzeit die Aufgabe, von mir bestelltes Zubehör zu verbauen …

Kalender

  1. Austausch des serienmäßigen Motorschutzes aus Plastik, gegen den originalen aus Aluminium (210.-).

  2. Anbau der großen Handprotektoren inkl. Spoileraufsatz (140.-)

  3. Anbau des Hepco & Becker Trägersystems in der neuen „Lock-It“ – Variante zur werkzeuglosen Demontage (210.- von POLO).

  4. Anbau eines Aluminium – Werkzeugfachs von TOURATECH für den Aluminium Motorschutz (69.-).

BMW F800GS 2012 - 2014BMW F800GS 2012 - 2014BMW F800GS 2012 - 2014

BMW F800GS 2012 - 2014BMW F800GS 2012 - 2014

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Der Verbrauch pendelt sich derzeit bei 4.8 Litern ein. Nun muss man wissen, dass ich kein Raser bin und mich eher zu den tourenorientierten Enduristen zähle. Ich fahre jedoch häufig mit Sozia und dann auch ausgedehnte Touren. Insofern erscheint mit der Mittelwert realistisch und entspricht den Erfahrungen aus verschiedenen Foren im Internet. Und da die gebotenen 85 PS ein sehr entspanntes und untertouriges Fahren in hohen Gängen ermöglichen wird sich am Durchschnittsverbrauch nicht viel ändern, hoffe ich. Derzeit tanke ich bei 300 – 320 Kilometern.

Eine weitere Erfahrung aus den Foren zum Thema Sitzmöbel kann ich leidvoll bestätigen! Zum einen habe ich mit meinen 1.90mtr. Körpergröße einen unangenehmen Kniewinkel der auf Dauer die Hose in den Kniekehlen zwicken lässt und zum anderen ist die Form so schlecht, dass nach wenigen Kilometern der Steiß schmerzt. Die Standard Sitzhöhe (88 cm) ist nicht das Problem. Ich vermute mal die Fußrasten sind etwas höher als „normal“ üblich. Um das Problem zu umgehen habe ich die original Sitzbank verkauft und mir dann die Rallye – Sitzbank (92 cm) von BMW (223.-) bestellt. Weiterhin habe ich die Fußrastengummis entfernt, die noch einmal knapp zwei Zentimeter mehr Beinfreiheit garantieren. Und siehe da ... es klappt!

BMW F800GS 2012 - 2014BMW F800GS 2012 - 2014

Die Rallye - Sitzbank ist knallhart und für den Fahrer sehr schmal geschnitten. Das ist jedoch kein Problem, denn eine harte Sitzbank wird bei längerem Sitzen durch den Luftverlust im Schaumstoff immer etwas nachgeben und sich dem Gewicht des Fahrers anpassen. Wer das jedoch grundsätzlich nicht mag, der sollte die Finger davon lassen und sich nach Komfortsitzbänken umschauen ... Der schmale Schnitt und die fehlende Sitzmulde sind ideal um die ganze Länger der Bank nutzen zu können und beim Offrad fahren schön weit nach vorne zu rutschen.

Da ich das Motorrad vorrangig auf großen Reisen bewegen werde, habe ich mir eine Gepäckbrücke zur besseren Auflage der Gepäckrolle bestellt.  Diese ist aus 3mm starkem, schwarz eloxiertem Aluminium gefertigt und trägt sogar das GS – Kürzel! Die Standard Auflagefläche sieht schnuckelig aus, mehr aber auch nicht. Ein Packsack findet dort keinen sicheren Platz.

BMW F800GS 2012 - 2014BMW F800GS 2012 - 2014

Wichtig! Wer Kofferträger montiert hat, der muss bei der Auswahl einer solchen Trägerplatte aufpassen, denn sie wird nicht mehr 100%ig passen. Die Laschen der Kofferhalter werden dort montiert, wo die Trägerplatte sitzen soll! Aber keine Panik. Durch dem Einsatz von ein paar Karosseriescheiben und Kürzen der beigefügten Distanzhülsen lässt es sich dennoch sehr gut realisieren.

BMW F800GS 2012 - 2014

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War der Wind- und Wetterschutz ohne die hohe Sitzbank schon sportlich ausgelegt, so hat er mit dem Aufrüsten der Rallye Sitzbank (+ 4cm) weiter an Wirkung verloren. Logische Konsequenz dessen ist die Aufstockung der vorhanden Scheibe durch den sog. TOURATECH - Spoileraufsatz. Er schafft den großen Spagath zwischen einem weiterhin sportlichen Aussehen bei akzeptablen Ausmaßen mit entsprechenden dezenter Erhöhung des Wind- und Wetterschutzes. Für 79.- ein angemessener Preis.

BMW F800GS 2012 - 2014

Das Thema Motorradnavigation war für den Urlaub im Juli 2012 eher ein Gimmick und Selbstversuch. Die Navigation stammt aus dem Auto und ist somit nur bedingt geeignet für den Einsatz auf einem Motorrad (im Bezug auf Streckenführung, Wetterbeständigkeit und Vibrationen). Bei CONRAD habe ich dann 8,95 für einen Adapter für die Bordsteckdose investiert und gut is'. Befestigung und Funktion kann man anhand der Bilder gut erkennen. Das Gros der Strecken wird das Navigationsgerät sicherlich tadellos meistern. Viel mehr Sorgen mache ich mir bezüglich der Wetterbeständigkeit. Aber wenn es feucht wird, dann packe ich das Gerät einfach in den Tankrucksack.

Noch scheue ich die horrenden Summen für GPS - Geräte und die "echten" Motorradnavigationsgeräte.

BMW F800GS 2012 - 2014BMW F800GS 2012 - 2014

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Die vorläufig letzte Investition habe ich in ein paar Koffertaschen getätigt. Warum ich da nicht eher drauf gekommen bin ist mir schleierhaft! Die robusten Taschen passen 100%ig in die Alukoffer, sind reißfest, haben Tragegriffe und zwei große Reißverschlüsse um sie von oben oder der Seite zu füllen. Es gibt sie im Original auch von Touratech. Dort kosten die Taschen aber deutlich mehr! Die Alukoffer sind seitdem im Urlaub nie von der Maschine gekommen...

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Der Winter 2012 / 13 war lang, dunkel und kalt. Zeit genug also, sich für die kommende Saison gedanklich mit nützlichem Zubehör zu beschäftigen, welches vorrangig für meine Urlaubsreisen zum Einsatz kommen soll. Herausgekommen ist als erster Artikel ein Sturzbügel von SW - Motech, der von POLO zum Winterschnäppchenpreis von 140.- (inkl. 25% Rabatt) auf den Markt geworfen wurde.

Qualität, Passgenauigkeit und Stabilität setzen sicherlich Maßstäbe für die Gattung Sturzbügel. Drei Teile, die unheimlich schwer und robust daher kommen, werden an den Original Rahmen- und Motorhaltepunkten befestigt. Der Abstand zwischen Verkleidung und Rohrbügel erscheint mir angemessen weit, um im Falle eines Falles auch wirklich zu schützen. Ein tolles Preis- Leistungsverhältnis!

Kalender

Meine mangelnden Vorkenntnisse und der Einsatz eines falsch konfigurierten Leihgerätes eines Bekannten haben mir 2010 in Kroatien und Slowenien den Wunsch nach einem "echten" GPS - Gerät gründlich verhagelt. Für meine Urlaubsreise 2013 nach Marokko wollte ich jedoch nicht nur nach Karte fahren. Also habe ich mich konsequent mit der Motorradnavigation per GPS beschäftigt und bin bei einem Garmin OREGON 450 inkl. Lenker- und Gerätehalterung von TOURATECH hängen geblieben. Ich bereue nichts und nutze das Gerät mittlerweile für viele Situationen des Alltags. Fazit: Man(n) lernt halt nie aus!!

Kalender

Nach meiner letzten Ausfahrt habe ich einen obligatorischen Blick über die Maschine streifen lassen. Dabei sind mir Risse im Vorderreifen aufgefallen. Eine ganze Weile habe ich dem Schaden keine Bedeutung beigemessen, bis ich im Internet danach gesucht habe. Es gibt dort durchaus Meldungen zu dem Thema.

Weil ich im September nach Marokko fahre werde ich den Reifen in vier Wochen sowieso wechseln. Bis dahin werde ich den Reifen natürlich noch fahren. Wenn ein urlaubsbedingter Wechsel jetzt nicht anstünde, dann wäre das ganz ärgerlich, da unter normalen Umständen das Profil noch für ein paar Tausend Kilometer gut wäre. Und ich hätte wenig Verständnis dafür ihn zu wechseln und entsorgen zu lassen obwohl es nicht nötig wäre.

Also habe ich mich mit dem Hersteller in Verbindung gesetzt...

Folgende Fotos habe ich hinzugefügt: 

 Risse im Pirelli Scorpion Trail auf einer BMW F800GSRisse im Pirelli Scorpion Trail auf einer BMW F800GS

Risse im Pirelli Scorpion Trail auf einer BMW F800GSRisse im Pirelli Scorpion Trail auf einer BMW F800GS

Das Restprofil des Pirelli Scorpion Trail würde noch eine Weile ausreichen

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich wende mich heute an Sie, bezüglich des o.g. Reifens für meine BMW F800GS. Das Motorrad wurde im August 2011 das erste Mal zugelassen und hat bis dato 8.600 Kilometer abgespult. Die Reifen sind als Erstausrüstung montiert und wurden von mir bisher noch nicht gewechselt.

Die Profiltiefe würde sicherlich noch den einen oder anderen Kilometer erlauben, was mich an diesem Reifen begeistert.

Auf meiner letzten Tour wurde ich von jemandem angesprochen, dem der sehr spröde Mantel aufgefallen ist. Ich habe mittlerweile einiges an Reifen verschlissen, aber ein solcher Defekt nach zwei Jahren bzw. o.g. Kilometerleistung ist mir mehr als suspekt. Der Reifen und das Motorrad wurden gefahren wie alle anderen vorher auch. Die Maschine steht in der Garage und wurde wegen der Bereifung wohl auch nicht durch das Gelände gescheucht. Der Luftdruck für vorne und hinten ist mir bekannt.

Insofern – und das dürfen sie mir glauben – ist mir kein Grund eingefallen warum der Reifen dieses mögliche Sicherheitsrisiko aufweist.

Bitte erklären sie mir doch mal ganz plausibel woher das kommt bzw. wie ich aus ihrer Sicht weiter verfahren soll! Eins erscheint mir jetzt jedoch dringend angeraten – Reifenwechsel obwohl noch nicht nötig!

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Ahlers

PS: Weitere Erklärungen und Fotos liefere ich gerne. Es handelt sich nur um den Vorderreifen in der Größe 90/90/21 mit Produktionsdatum 5010.

Folgende vorläufige Antwort habe ich erhalten.

Sehr geehrter Herr Ahlers,

Vielen Dank für Ihr Schreiben vom 17. Juli 2013. Wir bedauern, dass Sie mit einem Produkt aus unserem Haus eine Beanstandung haben. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir vor einer Überprüfung der Bereifung keine Aussage über eventuelle Qualitätsmängel tätigen können.

Aus diesem Grund bitten wir Sie, sich mit Ihrem Händler (Pirelli / Metzeler Vertragspartner) in Verbindung zu setzen.

Bitte füllen Sie mit ihm zusammen unter Bezugnahme (Kopie) auf Ihr oben genanntes Schreiben ein Beanstandungsformular aus, in dem Sie nähere Angaben zu Produkt, Kaufbeleg/datum, Fahrzeug und Problem machen. Das vollständig ausgefüllte Formular mit Ihrer Unterschrift wird dann vom Händler an uns gefaxt und die Ware kostenfrei von uns abgeholt.

Bei weiteren Fragen zur Beanstandung geben Sie bitte immer die Nummer des Beanstandungsformulars sowie den betreffenden Reifenhändler an, da sonst keine Zuordnung in unserem Hause stattfinden kann.

Gerne können Sie uns auch telefonisch unter der Rufnummer: xxx - xxxxxxx von 08.00 - 12.00 und von 13.00 - 16.00 erreichen.

Mit freundlichen Grüßen

Pirelli Deutschland

Markt Qualität Claims-Management

Fazit Reifenreklamation:

Das Thema Reifenreklamation war das größte Desaster, welches mir als Kunde mit einem Einzelhandelsunternehmen jemals untergekommen ist. Nur so viel: Der Hersteller METZELER hat den Mangel an meinem Reifen ganz ohne Probleme anerkannt, der „freundliche BMW – Vertragshändler“ vor Ort jedoch hat geschlagene neun! Monate gebraucht, um die Reklamation in meinem Sinne abzuarbeiten. Briefe, Emails und Telefonate und natürlich auch Besuche vor Ort blieben Ewigkeiten ungehört bis ich die Nase voll hatte und den Vorstand der BMW AG in München eingeschaltet habe. Anschließend hat sich der BMW - Vertragspartner, der Leiter Teileverkauf und der Gebietsleiter telefonisch bei mir die Klinke in die Hand gegeben.

Das Ende vom Lied: Nach neun Monaten (Juli 2013 > März 2014) hielt ich endlich einen Gutschein für den reklamierten Vorderreifen und einen Gutschein in Höhe von 50.- für mich als Entschuldigung in den Händen. Diese Form der Ignoranz war schon etwas ganz besonderes. Es waren ausreichend Personen in meine Reklamation involviert, insofern hätte einer von vielen Personen den Fall durchaus weiter verfolgen können. Dem war aber leider nicht so… Als Der Gebietsleiter mir auch noch weismachen wollte das trotz der vielen beteiligten Personen und meiner vielen Hilferufe „immer mal Fehler bei Mitarbeitern“ passieren können, ist mir der Kragen geplatzt. Das Thema ist aber jetzt endlich erledigt!


kalender 03 april 2014 

Für Marokko 2013 hatte ich mir – aus meiner Sicht – ein tolles „must have“ für das Motorrad zugelegt. Von TOURATECH gibt es die Hecktasche Enduro 2, die auch auf Gepäckbrücken passt, die nicht im Original von BMW sind. Ich habe in dieser Tasche alles an Kleinkram verstaut, was ich sonst in einer Gepäckrolle oder in den Koffern hätte transportieren müssen. Funktion und Nutzen sind eher unspektakulär, deshalb werde ich nicht darauf eingehen.

Ich möchte hier auf meine „Idee“ aufmerksam machen, wie ich die Tasche vor Diebstahl schütze, weil sie im Original nur mit Riemen und Schnallen befestigt wird.

Da sie sich unauffällig in das Design der Maschine integriert ist die Ganzjahresnutzung problemlos möglich. Für Marokko hatte ich keine Gepäckrolle, deshalb hat sie nicht gestört. Für dieses Jahr 2014 werde ich ohne Gepäckrolle nicht auskommen. Ob die Hecktasche trotzdem ihre Existenz behält werde ich probieren müssen. Ich möchte zumindest im Urlaub nicht darauf verzichten!

TOURATECH Hecktasche Enduro 2TOURATECH Hecktasche Enduro 2TOURATECH Hecktasche Enduro 2

Die Bilder sind selbsterklärend! Nur so viel. Die weiße Platte ist eine Hartfaserplatte aus dem Baumarkt. Und wenn ich Hartfaserplatte schreibe, dann meine ich auch Hartfaserplatte, denn beim Zuschneiden habe ich mir ein Stichsägeblatt verglüht. Die Platte ist so hart und widerspenstig, dass der Name Programm ist. Glücklicherweise ist sie extrem leicht und dünn. Das macht die Verwendung einfach. Nach der Montage kommt wieder die Neopreneinlage von Touratech auf die weiße Platte und alles ist perfekt. Niemand sieht die Holzplatte.

Kleine Zahlenschlösser sorgen als Finish für den erweiterten Diebstahlschutz. Fertig!

TOURATECH Hecktasche Enduro 2TOURATECH Hecktasche Enduro 2TOURATECH Hecktasche Enduro 2

TOURATECH Hecktasche Enduro 2

Kalender

Nach einem erfolg- und erlebnisreichen Jahr 2014 habe ich meine BMW dann zur wohlverdienten Winterruhe gebettet und mich auch mental vom Thema Motorrad verabschiedet. Dachte ich... Durch einen Zufall im Herbst ergab es sich jedoch das sich per Facebook die neuen 800er - Modelle auf meinem Rechner "vorstellten"! Wahnsinn! Da war sie. Meine neue 800er BMW. Mit rotem Rahmen und ein paar veränderten Deko - Aufklebern.

Ein Wechsel meiner aktuellen Maschine wäre wahrhaftig nicht nötig gewesen. Jedoch war die neue Farbgestaltung so aufregend für mich das ich nur kurze Zeit später bei meinem BMW - Händler nach den Details und Konditionen gefragt habe...

Von da an wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen. Nachzulesen auf dieser Seite.

BMW F800GS Modell 2011 BMW F800GS Modell 2015

PS: Der König ist tot. Es lebe der König!


Resümee und weitere Informationen...

Vor dem Marokkourlaub 2013 stand wieder ein Reifenwechsel an. Das Thema (Enduro)Reifen ist ja für Motorradfahrer eine Philosophie für sich. In den Foren darf man gar nicht um Rat fragen und recherchieren. Wirklich jede Erfahrung weicht von der anderen ab, immer abhängig davon welche Vorlieben, Einsatzgebiete und welches fahrerische Können im Einzelfall vorliegen. Ist es ein "Allwetterfahrer", "Reisefreak", oder "Offroadjunkie", oder, oder, oder?

Das sind alles Aussagen, die sich beliebig vermischen lassen, ohne inhaltlich wirklich wertvoll (für mich) zu sein. Mir hat es geholfen in erster Linie Testberichte von renomierten Fachzeitschriften und Verlagen zu lesen und daraus meinen Teil abzuleiten. Herausgekommen ist der Metzeler Karoo 3, der seit März 2013 im Handel erhältlich ist. Da ich mit dem Metzeler Sahara Enduro 3 immer zufrieden war, hatte ich auch keine Bedenken zum Karoo 3, obwohl der mehr Offroadorientierung publiziert.

Metzeler Karoo 3 Metzeler Karoo 3

Bei der Wahl eines Enduroreifens lege ich vorrangig Wert auf eine möglichst ausgeglichene Mischung von angemessener Gelände- und ordentlicher Straßentauglichkeit. Ich weiß! Entweder, oder wird der eine oder andere jetzt sagen! Nichtsdestotrotz ist mein messbarer Offroadanteil (gemessen an der Jahreslaufleistung) geringer als der Asphaltanteil, so das mir die Straßentauglichkeit immer noch ein wenig wichtiger ist.

Das Gelände welches ich im Laufe eines Jahres dann aufsuche (meistens im Urlaub) wurde bisher immer ausreichend mit meiner Kombination (Sahara Enduro 3) abgedeckt. Begonnen habe ich vor vielen Jahren mit dem TKC 80 von Conti. Der sah an der Ampel von hinten zwar immer aus als käme ich gerade aus Afrika und hat auf mächtig dicke Hose gemacht. Hat mich im Alltag aber nicht voll überzeugt - zumindest auf der DR 800S Big.

Dann habe ich zig Jahre nur den Metzeler Sahara Enduro 3 gefahren und war rundum glücklich. Selbst auf Island hatte ich keine spürbaren Nachteile im Bezug auf Grip und Vortrieb im Gelände. Vielleicht liegt das aber auch an meiner eher tourenorientierten Fahrweise. Keine Ahnung. Ich denke man kann es auch übertreiben. Meine Meinung.

Ich bin mir mittlerweile auch gar nicht mehr sicher ob ich die höheren Ansprüche eines mehr Offroad ausgeprägten Reifens wirklich ausnutzen würde. In der engeren Auswahl standen 2013 der Heidenau K60 Scout, der Continental TKC 80, der Metzeler Sahara Enduro 3 und der MCE Karoo (T).

Eine Übersicht über die aktuell verfügbaren Modelle habe ich aus dem Heft "Motorrad Abenteuer" (03/2013). Der folgende Link verweist leider nur auf die Kaufversion des Heftes. Anders ist der Artikel nicht zu finden. Er bot mir Hilfestellung mit Kurzbeurteilung und Fazit der / des Reifen(s).

 Fazit Metzeler Karoo III für Marokko:

Die Serienbereifung bei Auslieferung (2012) war der Pirelli Scorpion Trail. Der Reifen war ein echter Knaller. Er ist ein echter Straßenreifen und bei meiner Fahrweise über jeden Zweifel erhaben. Haftung bei Nässe und Trockenheit. Stabilität bei Höchstgeschwindigkeit, Geradeauslauf, … So zackig war ich mit keiner Enduro bislang unterwegs. Ich bin Kurven gefahren, bei denen ich vorher dachte die Maschine und mich trägt es aus der Kurve. Fehlanzeige!

Die Geländetauglichkeit lag verständlicherweise bei Null! Und wenn ich nicht doch immer noch einen Draht für Offroadtouren hätte, dann hätte ich ihn mit Sicherheit ein zweites Mal aufziehen lassen.

Erstbereifung BMW F800 GS 2012 - Pirelli Scorpion Trail 

Der Metzeler Karoo 3 war der erste Enduroreifen den ich nach der Serienbereifung benutzt habe. Unter normalen Umständen hätte ich so grobes Gummi nicht aufziehen lassen, brauchte aber für den Urlaub in Marokko adäquates Material. Das Profil ist zwar sehr grob, machte aber aufgrund der Anordnung der Profilblöcke auf mich den Eindruck als wäre er besser für die Strasse geeignet als z.B. der TKC 80. Leider Fehlanzeige. Mittlerweile bin ich 6.000 Kilometer mit diesem Reifen unterwegs und würde ihn nicht wieder kaufen. Fazit Marokko!

In der Einfahrphase holpert und eiert der Reifen wegen des hohen Positivanteils ganz fürchterlich. Ist der Reifen eingefahren, lässt sich das Motorrad in meinem ganz speziellen Fall nur noch bis 130 Km/h ohne lebensgefährliches Lenkerflattern bewegen. Das Problem habe ich im vollbeladenen Zustand mit Gepäck und Sozia interessanterweise nicht! Ich habe an der Federung und der Dämpfung genauso herum experimentiert wie am Luftdruck. Geholfen hat nichts. Ich habe das Problem in den Foren mal zur Diskussion gestellt und keine anderen Erfahrungen bekommen. Ein Einzelfall nur bei mir?

Metzeler Karoo 3 und Metzeler Anakee 2

Auch wenn ich die Höchstgeschwindigkeit noch nie in Anspruch genommen habe, so möchte ich mich durch einen Motorradreifen nicht so weit einschränken lassen, dass ich diese Geschwindigkeit nicht einmal annähernd fahren kann. Die anderen Eigenschaften wie Haftung bei Nässe oder Trockenheit sind für meine Fahrweise ohne Tadel. Auch die Langlebigkeit gibt keinen Anlass zur Kritik, da selbst nach den erwähnten 6.000 Kilometern noch Potential für weitere 1.000+ Kilometer möglich ist. Die Eigenschaften im Offroadbereich sind ohne Kritik dank des grobstolligen Profils. Marokko hat die Qualitäten des Reifens mehrfach herausgefordert.

Jetzt habe ich das Problem das die Laufleistung für einen weiteren Urlaub definitiv nicht mehr ausreicht und ich wieder wechseln muss, obwohl noch kein Bedarf besteht. Schade.


Der neue Reifen ist der Michelin Anakee 2. Er wird im Juli 2014 - vor der Reise nach Nordspanien - montiert. Der stationäre Einzelhandel führt den Reifen nicht mehr. Er ist ein Auslaufmodell, obwohl Michelin ihn noch auf seiner Homepage anbietet. Vertrauenswürdige Händler im Internet verkaufen den Reifen aber noch. Ich werde auf der Reifenflanke mal nach dem Produktionsdatum schauen müssen. Glück gehabt! Der Stempel auf der Reifenflanke wies ein aktuelles Produktionsdatum aus! Yippieee. Es kann weitergehen.

Vorsicht. Wenn ihn jemand noch bestellen möchte! Vorder- und Hinterreifen haben unterschiedliche Bezeichnungen! Warum, kann ich nicht sagen.  Zugelassen sind sie aber. Ich benutze sie ja auch. Also nicht verwirren lassen. Alles ist gut.

Michelin Anakee II für BMW F800 GS


Vor meinem Tunesienurlaub 1995 habe ich mir die Alukoffer mit Unterstützung meines Vaters in Eigenregie gebaut. Damals waren Alukoffer für Motorräder eher die Ausnahme und wenn man sie dann doch kaufen wollte waren sie zudem auch noch sauteuer. Wer sie also nicht wirklich als robuste und für jeden Urlaub einsetzbare "Transportkiste" brauchte, der griff lieber zu den allseits bekannten Kunststoffkoffern. In meinem Fall haben mich diese Koffer bis dato nie im Stich gelassen und waren sowohl gut als Sitzgelegenheit beim campen, als auch für den Reifenwechsel im rumänischen Donaudelta oder auf Island.

Die Koffer sind bis heute zu 100% wasserdicht und durch die rechtwinklige Form optimal zu füllen. Selbst ein Motorradhelm passt hinein. Die Koffer bestehen aus 2mm starken Aluplatten die allseits mit Metallwinkeln verschraubt und mit Silikon zusätzlich verklebt, bzw. abgedichtet sind. Der Vorteil der Verschraubung liegt für mich klar auf der Hand, denn im Falle eines Umfallers lässt sich jede Seite unabhängig von allem anderen tauschen.

Die Kofferhalterung habe ich damals vom Ausrüstungsspezialisten "DÄRR" gekauft. Es ist eine sog. Universalhalterung für Hepco & Becker Trägersysteme. Somit muss bei einem Motorradwechsel nicht automatisch ein neues Koffersystem mitgekauft werden!!! Und das ist bis heute so!!! Die Koffer habe ich wegen des Aluabriebs innen mit Neoprenplatten verklebt. Nur so bleibt weißes auch weiß. Tragegriffe, Scharniere und Verschlussösen sind aus dem Baumarkt.

BMW F800GS 2012 - 2014BMW F800GS 2012 - 2014


Kofferinnentaschen für Motorradkoffer. Die geilste Idee seit Erfindung der Glühlampe! Wenn ich mit den Innentaschen in den Motorradurlaub fahre, dann bleiben die Koffer meistens den ganzen Urlaub über an der Maschine. Das ist klasse wenn es um Urlaube mit Hotelübernachtungen geht, denn dann braucht man die schweren Kisten samt Inhalt im schlimmsten Fall nicht mehrere Etagen hoch und durch enge Treppenaufgänge und Flure zu schleppen. Dann werden die Innentaschen auf das Bett geworfen, der Deckel nur aufgeklappt und alles ist bestens erreichbar!

Beim Campingurlaub ist das irrelevant, denn dann brauche ich die Aluboxen als Sitz- und Ablagefläche.

Man kann sie teuer von BMW, Touratech oder anderen Markenherstellern ordern, oder man schaut bei Ebay, findet einen Verkäufer preiswerter Importware und zahlt nur einen Bruchteil dessen. Die Innentaschen gibt es in verschiedenen Größen und lassen sich nach meiner Erfahrung demnach für fast alle Koffermaße bestellen! Meine Empfehlung.

BMW F800 GS mit Reise- und Urlaubsausrüstung

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